Ausweis-Prüfung für die SIM-Karte

Warum jede SIM-Karte in Deutschland freigeschaltet werden muss, welche Dokumente gelten und wie Video-Ident, Postident und die Online-Ausweisfunktion ablaufen.

Alle Preise in diesem Ratgeber stammen aus unserem Vergleich von 274 Handytarifen und sind Durchschnittspreise pro Monat über 24 Monate, einmalige Kosten eingerechnet. Stand .

Warum jede SIM-Karte geprüft wird

Nach § 172 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) muss jeder Anbieter vor der Freischaltung Name, Anschrift und Geburtsdatum anhand eines Ausweisdokuments prüfen. Seit Juli 2017 gilt das auch für Prepaid-Karten. Eine SIM-Karte aus dem Supermarkt funktioniert deshalb erst, wenn Sie sich ausgewiesen haben.

Welche Dokumente gelten

Welche Wege mit welchem Dokument funktionieren, legt jeder Anbieter fest. Ein Reisepass enthält keine Anschrift; manche Anbieter fragen deshalb zusätzlich nach einer Meldebescheinigung.

Die Wege im Überblick

Damit es beim ersten Mal klappt

Wo Sie die SIM-Karte bekommen: Neu in Deutschland: so bekommen Sie eine SIM-Karte. Günstige Tarife ohne Laufzeit: Prepaid-Tarife im Vergleich.

Rechtsgrundlage: § 172 Telekommunikationsgesetz. Dieser Ratgeber ist keine Rechtsberatung.

Kurz beantwortet

Warum muss ich mich für eine SIM-Karte ausweisen?

Das schreibt § 172 des Telekommunikationsgesetzes vor: Seit Juli 2017 muss jeder Anbieter Name, Anschrift und Geburtsdatum anhand eines Ausweises prüfen, bevor er eine SIM-Karte freischaltet, auch bei Prepaid.

Welche Dokumente werden akzeptiert?

Ein gültiger Reisepass, Personalausweis oder ein anderer in Deutschland anerkannter Ausweis mit Foto, ein Aufenthaltstitel oder bei Asylsuchenden der Ankunftsnachweis. Welche Wege mit welchem Dokument gehen, legt jeder Anbieter selbst fest.

Was tun, wenn Video-Ident mit meinem Pass nicht klappt?

Nehmen Sie einen anderen Weg: Postident in einer Postfiliale, die Prüfung in einem Shop des Anbieters oder die Online-Ausweisfunktion eines deutschen Ausweises oder Aufenthaltstitels.